Ein Bündnis für Jugend in Rostock

Am 14.03. gründete sich das Bündnis für Jugend in der Hansestadt Rostock im Rahmen des Programms der Jugendgerechten Kommune. LINK Vertreter*innen aus Politik, Jugendhilfe und Verwaltung sowie Jugendliche trafen sich in der Volkshochschule in Rostock um einen weiteren Schritt gemeinsam zu gehen um Rostock jugendgerechter zu machen.

„Es ist ein Meilenstein dieses Bündnis zu gründen und es auch mit Leben zu füllen“(Steffen Bockhan)

Nach der Eröffnung durch den Schirmherren des Bündnisses Steffen Bockhan (Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport) gab es einen kurzen Input von Prof. Dr.in Karin Böllert zur Wichtigkeit dieses Schrittes. Im Anschluss erläuterte Nils Rusche vom Programm Jugendgerechte Kommune selbiges und die Einbindung in die Eigenständige Jugendpolitik. Die Jugendgerechte Kommune ist ein Begleit- und Peer-Learning Prozess bei dem Rostock eine von 16 Kommunen bundesweit ist. Insgesamt werden die größten Handlungsbedarfe zu mehr Jugendgerechtigkeit bei folgenden Aspekten gesehen: Jugendbeteiligung; Jugendpolitik als Querschnittsthema; Wertschätzung und Respekt; Information, Kommunikation und Transparent; Bündnis für Jugend; Mobilität; Räume; Wohnen; Budget; Vernetzung von Akteur*innen. Auf die neue Seite werkzeugbox.jugendgerecht.de wurde auch nochmal verwiesen. Hier sind viele Informationen gebündelt und verlinkt. Die Vorreden schloss Katrin Schankin vom Rostocker Stadtjugendring, die unter anderem darauf hinwies, dass die Jugend nicht nur Zukunfts-, sondern auch Gegenwartsthema ist.
In Arbeitsgruppen wurden dann mögliche weitere Handlungsschritte besprochen, Erwartungen und Ideen geäußert sowie und Verantwortlichkeiten verabredet.
Ich arbeitete in der Arbeitsgruppe zum Thema Jugendbudget mit. Daneben gab es noch die AGs Prüfverfahren Jugendfreundlichkeit, Schule & Beruf, Bildungsmonitoring/Bildungslandschaften, Schule als Lern- & Lebensort und Selbstverwaltete Jugendräume

Abschließend konnten alle mit ihrer Unterschrift das Bündnis besiegeln.

Ich hoffe wir schaffen es gemeinsam dieses Bündnis auch mit Leben zu füllen und nicht beim Ideen spinnen zu belassen. Jugendgerechtigkeit für Rostock bedeutet auch ressortübergreifend zu denken, die Jugendlichen zu fragen und mitzunehmen und dabei echte Beteiligung zu ermöglichen.

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