Treffen des BundesNetzwerks Kinder- und Jugendbeteiligung 2017 in Bremen

Am 17. und 18. März fand das alljährliche Treffen des BundesNetzwerks Kinder- und Jugendbeteiligung statt, diesmal in Bremen. Neben mir waren von der Beteiligungswerkstatt auch Katharina und Susi vertreten. Zudem trafen wir auch unsere ehemalige Kollegin Teresa und natürlich viele andere auf dem Gebiet aktive Menschen, mit denen man bereits zusammengearbeitet hat oder die man von anderen bundesweiten Veranstaltungen kennt.

Der erste Tag wurde von Katharina moderiert, die als Mitglied der Lenkungsgruppe des BundesNetzwerks auch stark in die Vorbereitung des Treffens involviert war.
Nach der Begrüßung gab es einen interessanten Input vom Bremer Verein SpiellandschaftStadt unter anderem zur Spielleitplanung, dem diesjährigen Themenschwerpunkt des Treffens.
In der Themengruppephase nahmen Susi und ich an der Session „Beteiligung von Flüchtlingskindern“ statt. Aus meiner Sicht ein sehr lehrreicher Workshop aus dem ich viele wertvolle Informationen mitnehmen konnte. Die gemeinsam erarbeitete Hauptaussage ist, dass zunächst die (niedrigschwellige) soziale Partizipation von jungen Geflüchteten vorangebracht werden muss, bevor eine stärkere politische Beteiligung sinnvoll ist.
Katharina moderierte unterdessen die Themengruppe „BeteiligungsART (kreative Methoden)“ ein.

Am Abend unternahmen die Teilnehmenden mittels verschiedenster öffentlicher Verkehrsmittel eine Exkursion in das Bremer Familienzentrum Mobile. Dort erfuhren wir einiges über deren tolle Arbeit und konnten vor allem auch ganz lecker speisen 🙂

Am zweiten Tag fand nach einem Gallery-Walk, bei dem die Arbeitsgruppenergebnisse vorgestellt wurden, das Netzwerkplenum statt. Wichtigster Punkt dabei war die (Nach-)Wahl einiger Mitglieder aus der Lenkungsgruppe. Zu den Gewählten gehört auch wiederum unsere Kollegin Katharina – herzlichen Glückwunsch! Ein weiterer Punkt beim Plenum war die Festlegung des Ortes für das nächste Netzwerktreffen im Frühjahr 2018. Dank der Bereitschaft eines Kollegen aus dem Saarland wird dieses in Saarbrücken stattfinden und angesichts der Grenznähe soll dabei auch ein Blick nach Frankreich gewagt werden.

Nach dem Plenum gab es einen interessanten Vortrag von Udo Wenzl und Roland Roth zu ihrer Studie über die Jugendlandtage in Deutschland. Und wer hätte es gedacht: natürlich spielten dabei auch unsere Veranstaltungen „Jugend im Landtag“ und „Jugend fragt nach“ eine entscheidende Rolle. Aber auch die Informationen zu den anderen Jugendlandtagen waren für uns natürlich sehr bereichernd.

Bevor das Netzwerktreffen zu Ende ging, gab es am Nachmittag noch ein BarCamp mit circa acht Session à 30 Minuten. Dabei konnte ich zum Beispiel viele hilfreiche Informationen zum neu entwickelten Beteiligungsformat 8er-Rat aufnehmen.

Insgesamt war das Netzwerktreffen sehr bereichernd, angenehm und lehrreich – sicherlich sehe das nicht nur ich so, sondern auch die vielen anderen Teilnehmenden.

 

(Headerbild von Jürgen Ertelt. Danke!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*