Mit dem Drachen träumen, planen, handeln und feiern.

Anfang November besuchte ich im Schloss Bröllin eine Weiterbildung zur Methode Dragon Dreaming. Entstanden war die Idee auf dem Netzwerktreffen Zukunftswerkstätten, bei dem Antonia Coffey uns schon die Methode vorgestellt hatte und wir darüber ins Gespräch kamen. Die lieben Menschen aus Bröllin haben sich dann um die Finanzierung gekümmert und schon war Antonia im November wieder für uns da und wir konnten mehr übers Dragon Dreaming erfahren.

DragonDreaming ist eine Methode und eine Haltung um kreative, gemeinschaftliche und nachhaltige Projekte planen und und durchführen zu können. Die Australier_innen John Croft und Vivian Elanta entwickelten diese Methode auf Grundlage eigener Erfahrungen in Projekten mit austalischen Aboriginies und Projekten in Papua Neuguinea. So fließen Erfahrungen, uralte Traditionen und die Netzplantechnik zusammen im Dragon Dreaming (DD).

DD_Arbeiten am KarrabirthVier gleichwertige Phasen werden durchlaufen im DD-Prozess: Träumen, Planen, Handeln und Feiern. In der Traumphase wird Bewusstsein geschaffen für das Projekt, indem es mit anderen geteilt wird, Motivation wird geschöpft und Informationen werden gesammelt. Beim Planen werden Alternativen abgewogen, Strategien entworfen und getestet. In der Phase des Handelns wird mit der Umsetzung begonnen, die verwaltet und der Fortschritt überprüft. In der Phase des Feierns werden neue Fähigkeiten erworben, Ergebnisse transformiert und ausgewertet.

Ebenso wie diese Phasen werden im DD Charaktere beschrieben analog zu diesen. So gibt es Menschen, die eher zu den Träumenden oder Handelnden gehören. Hier ist wichtig zu sehen, dass alle vier Charaktere für ein erfolgreiches Umsetzen eines Projektes wichtig sind!

Im Laufe des Workshops gab es viele Übungen zum Zuhören, Sich-Einlassen und Innehalten.

Die einzelnen Schritte des Dragon Dreaming sind toll im Dragon Dreaming E-Book zusammengefasst.Mir hat der Workshop sehr gut gefallen und nehme viele Anregungen für meine Beteiligungsarbeit mit und werde mich bestimmt mit der Methode noch ein wenig mehr beschäftigen. Sobald die Methode oder Teile davon zur Anwendung bei mir kommen, werdet ihr es hier lesen können.Und hier natürlich noch die Sketchnotes vom Workshop:Mitschrift Katha 1 Mitschrift Katha 2 Mitschrift Katha 3 Mitschrift Katha 4 Mitschrift Katha 5

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