#JiL16 – Rückblick und Ausblick aus Beteiligungssicht

Beim 10. Jugend im Landtag vom 20. bis 23.06.2016 konnten die Teilnehmenden wie immer nicht nur viel über Parlamentsarbeit und Politik im Allgemeinen erfahren. Sie haben eigene landespolitische Forderungen aufgestellt, die in die Politik eingebracht werden.

Nach dem Parlamentsplanspiel, welches am ersten Tag stattfand, haben die insgesamt rund 85 Teilnehmenden in den folgenden zwei Tagen in mehreren Workshops ihre Forderungen erarbeitet. Am vorletzten Tag der Veranstaltung wurden diese dann von den Jugendlichen mit verschiedenen Landtags-Abgeordneten diskutiert, um abschließend unter allen Teilnehmenden abgestimmt zu werden.
Das Resultat ist das “Jugendregierungsprogramm der Teilnehmenden am 10. Jugend im Landtag”. Mit einem Klick auf das folgende illustrierte Jugendregierungsprogramm gelangt ihr auch zur 16-seitigen PDF-Textversion.

JiL16 gemaltes Jugendregierungsprogramm von KathaVisualisierung: Katharina Bluhm, Beteiligungswerkstatt


Diese Ergebnisse von Jugend im Landtag sind allerdings nicht nur ein Papiertiger, sondern wirken auch in die reale Politik:
So bemerkte die Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) bereits vor dem 10. Jugend im Landtag, dass die Abgeordneten von JiL lernen würden.
Die Fraktion DIE LINKE stellte am 22.06.2016 einen Antrag mit dem Titel “Jugend im Landtag M-V – Zwischenbilanz und Auftrag an die Landespolitik”. Dem entsprechend gehen wir davon aus, dass sich die Fraktion auch in der nächsten Legislaturperiode für Forderungen von “Jugend im Landtag” einsetzt.
Des Weiteren ist zu vermelden, dass es am 28.06. eine Auswertung mit der Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) gab. Sie zeigte sich aufgeschlossen für viele Forderungen aus dem JiL-Jugendregierungsprogramm, insbesondere zu mehr Jugendbeteiligung und zu einer Enquete-Kommission, die sich mit dem Thema Jugend in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt.

Birgit Hesse mit sechs Teilnehmenden von “Jugend im Landtag 2016”:

Foto: Sozialministerium  Foto: Sozialministerium

Neben der Resonanz bei der “großen” Politik gibt es aber auch Initiativen seitens der Jugendlichen im Anschluss an JiL16.
So wurde am letzten Tag diskutiert, wie es weiter gehen kann. Dabei ist folgende Übersicht entstanden, die zeigt, wo es welche Intitiativen mit welchen Ansprechpersonen gibt.

Initiativen nach JiL16

Insgesamt zeigt sich also, dass die Teilnehmenden bei Jugend im Landtag erneut sehr gut ihre Vorstellungen einbringen konnten und dass diese auch über die Veranstaltung hinaus Wirkung entfalten.

Eine ausführlichere Dokumentation mit weiteren Fotos sowie Videos findet sich auf dem JiL-Blog unter jil.ljrmv.de.

Wenn ihr Nachfragen oder neue Ideen habt, meldet euch gern bei mir: r.uhlmann@ljrmv.de, 0385 760 76-14

 

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