Potentiale erkennen und Zukunft gestalten – Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit

Nach 14 Jahren gab es vom 26. bis 28. September 2016 die zweite Auflage des Fachkongresses Kinder- und Jugendarbeit an der TU Dortmund. Wissenschaftler*innen, Jugendsozialarbeiter*innen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit und anderen Feldern der Jugendhilfe, Vertreter*innen von Kreis- und Stadtjugendringen, Verwaltungskräfte und viele Pädagog*innen trafen sich zum Austausch, vernetzen und weiterbilden. Uns begleiteten ein Kollege vom Landesjugendring MV  sowie Kolleg*innen aus dem Stadtjugendring Greifswald und dem Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim. Es gab in einem riesigen Angebot zu wählen welche Vorträge, Diskussionen und Praxisberichte man besuchen wollte. Meine Auswahl habe ich in digitalen Sketchnotes festgehalten:

 

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Sketchnoteeindrücke von Teresa:

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Neben dem Besuch von Angeboten, habe ich unsere Arbeit als Beteiligungswerkstatt sowie unser Kooperationsprojekt Jugend im Landtag vorgestellt.Im selben Slot sprachen auch noch der Deutsche Bundesjugendring über die U18 Wahlen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend über U28 Bildungsarbeit in Berlin. Anschließend stellten wir uns den Fragen des Publikums und diskutierten die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme von Jugendlichen durch unsere Projekte.

Ich fand es eine gute Austauschmöglichkeit auf diesem Kongress. Ein paar Wehmutstropfen bleiben allerdings. Ostdeutsche Vertreter*innen waren übersichtlich. Das kann zum einen daran liegen, dass es für viele Jugend(sozial)arbeiter*innen in M-V gar nicht möglich ist zu solch einem Kongress zu fahren, da sie zumeist alleine in ihrer Einrichtung arbeiten und diese dann für 3 Tage schießen müssten oder durch ESF-Förderung diese nicht in ihrer Arbeitszeit besuchen könnten. Zum Anderen mag die Notwendigkeit nicht erkannt worden sein. Dies finde ich sehr fatal, da Weiterbildung und Austausch für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit sind. Aber es nützt noch so wenig Weiterbildungswillen zu haben, wenn ich dies nicht in meiner Arbeitszeit regeln kann.

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