Das war das 3. KiJuPaRaBe-Vernetzungstreffen 2018…

Das was? – KiJuPaRaBe steht für Kinder- und Jugendparlamente und -räte und -beiräte. 😉 Langer Titel, den sich dich Jugendlichen vor zwei Jahren für ihr Vernetzungstreffen in Mecklenburg-Vorpommern selbst gegeben haben.

Vom 23. bis 25. Februar 2018 fand in Teterow im Bischof-Theissingen-Haus das dritte Vernetzungstreffen der Kinder- und Jugendparlamente und -(bei)räte Mecklenburg-Vorpommerns statt.

In immer mehr Städten, Gemeinden und Dörfern gibt es Kinder- und Jugendgremien, welche die Interessen der jungen Menschen vor Ort direkt vertreten. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gründeten sich im letzten Jahr neue Kinder- und Jugendparlamente oder -(bei)räte oder haben es in diesem Jahr vor. Den Kindern und Jugendlichen im Ort eine Stimme zu geben, mitzuentscheiden und mitzumischen, wenn es um ihre eigenen Belange geht, dass haben sie sich alle auf die Fahnen geschrieben. Ganz unterschiedlich sind aber die Strukturen: Einige werden vom Bürgermeister berufen, andere Kinder und Jugendliche wählen aus ihren eigenen Reihen und manche haben Geld zur Verfügung um direkt Projekte zu fördern.

Nach den ersten zwei Auflagen 2016 und 2017 gab es nun die dritte Möglichkeit sich landesweit zu treffen. Neben Workshops zu den Themen Moderation, Visualisierung, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, wurde auch viel genetztwerkt und sich ausgetauscht. 20 Jugendliche und einige Begleitungen aus 7 verschiedenen Kinder- und Jugendparlamenten oder -(bei)räten berieten sich zu ihrer Arbeit und neuen Projekten.
Organisiert wurde auch das dritte Treffen von der Beteiligungswerkstatt MV in Absprache mit den Jugendlichen.

Freitag trafen wir uns zum gemeinsamen Abendbrot und Kennenlernen. Das Programm der folgenden Tage wurde vorgestellt, Regeln geklärt und die Jugendlichen konnten sich schon für die Workshopangebote am folgenden Tag eintragen. Anschließend wurde das Programm der folgenden Tage wurde vorgestellt, Regeln geklärt und die Jugendlichen konnten sich schon für die Workshopangebote am folgenden Tag eintragen. Wir lernten einiges über die anwesenden Jugendvertretungen. Die gesammelten Steckbriefe hingen mit den Logos, Kontaktinformationen und weiteren Infos zur Kinder- und Jugendvertretung das ganze Wochenende an der Magnetwand.

Am Samstagvormittag fanden zwei Workshoprunden zu den Themen Moderation, Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement und Visualisierung statt, von denen sich die Teilnehmenden jeweils zwei aussuchen konnten. Nach dem Mittag hatten wir Zeit für etwas Erholung und um frische Luft zu schnappen.

Nachmittags haben wir in mehreren Kleingruppen “Stadtspieler” gespielt. Ein Rollen-Brettspiel, bei dem es darum geht, eine fiktive Stadt unter verschiedenen Gesichtspunkten zu entwickeln, aus Knete Bauwerke zu erstellen und Meister*innenpunkte dafür zu sammeln. Wir haben unsere Städte einander vorgestellt und gestaunt welche revolutionären und innovativen Ideen die Jugendlichen für ihre Städte, in der Jung bis Alt gut, fair und umweltschonend zusammenleben könnten, entwickelt haben.

Abends tauschten sich die Jugendlichen an selbst gewählten Themen in Tischrunden aus: stattfindende Projekte, UN-Kinderrechtskonvention und der Schattenbericht, Vernetzung und Zusammenarbeit, politische Bildung, Wahlen inkl. Satzung- und Geschäftsordnung. Parallel tauschten sich die Begleitpersonen auch über ihre Arbeit in den Kinder- und Jugendgremien aus. In der Austauschrunde zu den Kinderrechten und dem Schattenbericht wurden kritische Fragen und Anmerkungen zu Kinderrechten gesammelt.

Sonntag früh waren Prof. Waldemar Stange mit seiner Mitarbeiterin Claudia Brunsemann bei uns und haben für eine deutschlandweite Studie zu Kinder- und Jugendvertretungen sehr viele Fragen an die Jugendlichen gestellt. „Was bringt euch die Arbeit in eurer Jugendvertretung?“ „Wie ist das Arbeitsklima bei euch?“ „Wo wünscht ihr euch mehr Unterstützung von euren Betreuer*innen?“
Abschließend haben wir uns natürlich auch noch Feedback zum Wochenende eingeholt. Vielen vielen Dank für eurer Engagement an dem Wochenende und in eurem Gremien zu Hause! Wenn es Fragen gibt oder ihr Unterstützung braucht, wendet euch gern an die Beteiligungswerkstatt MV.
Ein volles und inspirierendes Wochenende, an dem sich die JuPas und JuRas und JuBes aus MV besser kennenlernen und sich über ihre Strukturen, Arbeit und Projekte austauschen konnten.

Wir danken euch fürs Mitmachen und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Wenn es Fragen oder Anmerkungen gibt, könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Dieses Projekt wurde gefördert von:

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