Jugendarbeit wenn alle zu Hause bleiben müssen?

Seit fast zwei Wochen muss auch die Jugendarbeit mit starken Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus zurechtkommen. Schulen, Kitas, Jugendclub und Vereine sind geschlossen und Gruppentreffen sind nicht mehr möglich. Was machen wir denn jetzt alle? Chillen wir alle im Home-Office? Weit gefehlt!

Zugegeben, die Ausgangsbeschränkungen sind eine echte Herausforderung. Nichtsdestotrotz haben wir alle Hände voll zu tun. Veranstaltungen, die zwar abgesagt oder verschoben wurden, machen fast mehr Arbeit als der normale Modus operandi. Wir müssen mit unglaublich vielen Leuten telefonieren, neue Termine finden, alle Teilnehmenden erreichen, Meinungen einholen und darum kämpfen, dass nicht alles ersatzlos gestrichen wird. Manchmal schaffen wir es auch, unsere Projekte in den digitalen Raum zu verschieben.

Wenn das alles irgendwie umorganisiert ist, liegt auf unseren Schreibtischen jede Menge Papierkram, der erledigt werden will. Irgendwann haben wir uns sogar dann zu dem Stapel vorgearbeitet, der sonst immer unbearbeitet liegen bleibt. Das ist vielleich ein klitzekleiner Vorteil, endlich wird auch ein bisschen Zeit frei, um den ungeliebten Bürokram zu erledigen.

Wir alle hoffen, dass der normale Alltag bald wieder losgeht und nutzen unsere Zeit auch, um Ideen und Projekte für den Sommer und Herbst vorzubereiten. Viele Konzepte lassen sich jetzt schon schreiben, und im Herbst sind wir überrascht, dass wir nicht kurzfristig eine Projektidee erarbeiten müssen. Und wenn wir ganz erschöpft sind von der ganzen Aufregung, bietet sich so auch manchmal die Zeit für ein bisschen lesen in der Fachliteratur. Schließlich lernt man nie aus und in einigen Wochen sind wir sicher ein ganzes Stückchen schlauer, was digitale Jugendbeteilgung angeht.

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